Outdoor Cycling Büchel
Als hätte Patrick den Wettergott bestochen ging es am Samstag 5 Uhr Nachmittags mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen um die 20 Grad Celsius los mit Standradfahren.Der Event war super besucht und so ziemlich jeder Presenter hatte seinen eigenen Fanclub mitgebracht, was die Stimmung noch verstärkte
Los gings mit Gaby Maas und einer wunderschönen Auftacktstunde die schon einmal auf die kommenden Stunden vorbereitete ohne die Belastung zu hoch zu schrauben - schliesslich sollten wir nicht schon in der ersten von sechs Stunden 'verbrannt' werden. "All Terrain" - Höhen und Tiefen, wobei die Stimmung ab jetzt permanent im Höhen-Bereich lag.In der zweiten Stunde musste der Gastgeber zum ersten mal ran - Patrick und seine Damen liesen uns schon einmal an unserer anaeroben Schwelle schnuppern und das durchaus auch einmal von beiden Seiten - ohne aber zu stark ins Übersäuern zu kommen. Allerdings konnten sich die Beine nun schon einmal daran gewöhnen, was die kommende Stunde in überfluß bringen sollte - brennende Oberschenkel.
*********So, nun muss ich erst einmal einen kurzen off-topic Schnitt machen.Wenige Tage vor dem Event bekam der gemeine Teilnehmer den Ablaufplan per Mail zugeschickt und was sah er da - Stunde drei mit Alexander Rosin - was bei einem Patrick Klein Event nichts neues aber immer wieder ein Highlight ist - doch - sorry Alex, da geht Dein Name unter - hatte Patrick da etwa tatsächlich als Partner für den team-teach einen der grössten alt-Latainer ausgegraben - Markus Tullius - CICERO himself. Alle Achtung, da wurden in Büchel weder Kosten noch Mühen gescheutok - schluss mit off-topic und weiter im Text*********
Der team-Teach mit Alexander Rosin wurde natürlich nicht durch Cicero, sondern von dessen Koblenzer Namensvetter Markus Tullius, vervollständigt - was dem Event sicherlich nicht abträglich war. Anstatt philosophische Brandreden zu schwingen haben die beiden unsere Beine brennen lassen. Eine geile Stunde ganz im Zeichen von Tomahawk-Techniken - das weckt den Indianer in dir!
Da unsere Beine gerade so schön am brennen waren liessen es sich in Stunde 4 Stefan Dellermann und Manuel P. nicht nehmen eine Bergtour unter dem Titel "Sommer, Spass und Indoorcycling" zu starten. Passend zum Wetter und der letzten Einheit vor der Dämmerung.
Im leichten Dämmerlicht, dann das (für mich) highlight des Abends. Carolyn und (Spin)Heike ebenfalls im team-teach - von hart bis zart. Sanfte Klänge und treibende Beats gepaart mit megageiler Stimmung, bunten Bildern, Lasershow und Lichteffekten - feel the power of Indoor-Cycling. Wer jetzt noch nicht begeistert war dem war nicht mehr zu helfen. Ein genialles Intervalltraining und vor allem super abgestimmt - echt toll - der Punktsieg geht klar an das Damenduo!
Die letzte Einheit stand wieder ganz im Zeichen von Patrick. Hatte man nach 5 Stunden Belastung das Gefühl die Beine bewegen sich nur noch mit Hilfe der Schwungmasse des Rades wurden noch einmal die letzten Reserven herausgekitzelt und der Bereich jenseits der 90% angesteuert. Der innere Schweinehund als Hauptfeind ausgemacht ging es für 45min in den Berg - ein Kopf-an-Kopf Rennen, bei dem am Ende der Schweinehund im Adrenalin ertränkt wurde und die verbleibende Teilnehmergruppe sich zu recht als Team feiern lies!
Ein genialer Event neigte sich dem Ende - zum Glück waren die Duschen auf Eiskalt gestellt, so kam die Durchblutung der Beine wieder in Schwung und der Druchfluss der Teilnehmer war bedeutend schneller als sonst. Damit gings dann auch ganz schnell ans leckere Grill-Buffet nachdem schon während der letzten Einheit lecker Grillaroma in der Luft lag.
Ein wirklich super Abend ohne Tiefpunkte und viel Vorfreude auf die nächsten Events!!!
Ein tolle Idee muss noch heraus gestellt werden - für Interessierte gab es die Set-List der Presenter ausgedruckt zum Mitnehmen. Eine super Möglichkeit um sich selbst Ideen für eigene Classes zu holen (auch wenn Patrick vergessen hatte seine eigenen Stunden mit einzukopieren ;).
Vielleicht als Anregung für kommende Events - die Pausen von 5min zwischen den Einheiten werden regelmässig überzogen und sind ab der zweiten Stunde definitiv zu kurz zum Umziehen, Essen fassen und Getränke nachfüllen. Vielleicht kann das durch eine geringfügigen Intensivierung bei gleichzeitiger Verkürzung der Einheit auf 50min ausgeglichen werden.
Ich jedenfalls freue mich schon auf den nächsten Ride - auch Outdoor und hoffentlich mit ähnlich tollen Wetter.Man sieht sich in Guldental.
